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GEO EPOCHE PANORAMA 03/2014

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GEO EPOCHE PANORAMA 03/2014

Trümmerzeit und Wiederaufbau
Von der Stunde Null zum Wirtschaftswunder

Hamburgs Wohnraum ist zu 54 Prozent zerbombt, der von Köln zu 70 Prozent, der von Düren zu 99 Prozent - und zudem zerteilen Amerikaner, Sowjets, Briten und Franzosen das besiegte Land in Besatzungszonen. Deutschland ist nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg am Boden: militärisch, wirtschaftlich, politisch, moralisch. In den Trümmerschluchten der versehrten Städte kämpfen die Menschen um das Lebensnotwendige. Viele sterben an Typhus und Entkräftung, auf Lebensmittelkarten werden nicht mehr als Hungerrationen zugeteilt. Verzweifelte fahren zu Hamsterfahrten aufs Land, um bei Bauern Schmuck gegen ein paar Kartoffeln einzutauschen, oder sie wagen sich auf den Schwarzmarkt, das Reich der Schieber und Schmuggler, wo vom Penicillin bis zur Ami-Zigarette alles zu haben ist. Doch 1948 führen die westlichen Alliierten eine neue Währung ein: die Deutsche Mark. Sie ist Startschuss und Symbol des Wirtschaftswunders, eines mirakelhaften Aufstiegs fast ohne Parallele in der Geschichte.
Nur zehn Jahre nach dem Krieg sind in dem Land, dessen Führer (und deren Mittäter und Mitläufer) verantwortlich waren für den Krieg und die Verbrechen der Nationalsozialisten, viele Gebäude neu errichtet, produzieren die Fabriken Autos und Maschinen für den Weltmarkt - und für die Kinder, die mit Rock 'n' Roll und Kaugummis groß werden, ist das gerade erst endende Elend eine Zeit, von der nur noch ihre Eltern albträumen. Die nächste Ausgabe von GEOEPOCHE PANORAMA stellt diese Jahre des Aufbaus vor: die Jahre von Schwarzmarkt und Schande, von Firmengründungen und Sozialpartnerschaft, die Jahre aber auch von politischer Restauration und bleierner Zeit.
Es ist die Dekade, in der sich Deutschland neu erfand.
  • Artikelnummer
    1141425
  • Verkauf durch
Trümmerzeit und Wiederaufbau
Von der Stunde Null zum Wirtschaftswunder

Hamburgs Wohnraum ist zu 54 Prozent zerbombt, der von Köln zu 70 Prozent, der von Düren zu 99 Prozent - und zudem zerteilen Amerikaner, Sowjets, Briten und Franzosen das besiegte Land in Besatzungszonen. Deutschland ist nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg am Boden: militärisch, wirtschaftlich, politisch, moralisch. In den Trümmerschluchten der versehrten Städte kämpfen die Menschen um das Lebensnotwendige. Viele sterben an Typhus und Entkräftung, auf Lebensmittelkarten werden nicht mehr als Hungerrationen zugeteilt. Verzweifelte fahren zu Hamsterfahrten aufs Land, um bei Bauern Schmuck gegen ein paar Kartoffeln einzutauschen, oder sie wagen sich auf den Schwarzmarkt, das Reich der Schieber und Schmuggler, wo vom Penicillin bis zur Ami-Zigarette alles zu haben ist. Doch 1948 führen die westlichen Alliierten eine neue Währung ein: die Deutsche Mark. Sie ist Startschuss und Symbol des Wirtschaftswunders, eines mirakelhaften Aufstiegs fast ohne Parallele in der Geschichte.
Nur zehn Jahre nach dem Krieg sind in dem Land, dessen Führer (und deren Mittäter und Mitläufer) verantwortlich waren für den Krieg und die Verbrechen der Nationalsozialisten, viele Gebäude neu errichtet, produzieren die Fabriken Autos und Maschinen für den Weltmarkt - und für die Kinder, die mit Rock 'n' Roll und Kaugummis groß werden, ist das gerade erst endende Elend eine Zeit, von der nur noch ihre Eltern albträumen. Die nächste Ausgabe von GEOEPOCHE PANORAMA stellt diese Jahre des Aufbaus vor: die Jahre von Schwarzmarkt und Schande, von Firmengründungen und Sozialpartnerschaft, die Jahre aber auch von politischer Restauration und bleierner Zeit.
Es ist die Dekade, in der sich Deutschland neu erfand.
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