GEO EPOCHE EDITION
Nr. 04/2011
Expressionismus

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Nr. 04/2011
Expressionismus

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Expressionismus

Rebellion mit der Farbe (1905-1925)

Inhaltsverzeichnis

Expressionismus

Rebellion mit der Farbe (1905-1925)

Der Schock der Farben: Mit starken Kontrasten, verzerrten Formen, mit Bildern von Nacktheit, Leid und Exzess verstören die Expressionisten ihre Zeitgenossen. Es ist eine Kampfansage an die in Konventionen erstarre Gesellschaft des Kaiserreichs.
Künstlergruppe "Brücke": 1905 beschleßen vier Männer in Dresden, in der Kunst ihr Innerstes nach außen zu kehren. Ihre Bilder sollen nicht mehr die Oberfläche zeigen, sondern intensive Empfindungen offenlegen - wie hier das Erleben der hektischen Großstadt Berlin
Wege in die Abstraktion: In ihrem almanach "Der blaue Reiter" propagieren Franz Marc und Wassily Kandinsky eine Malerei, die nicht mehr auf der Reproduktion der bloßen Wirklichkeit fußt. Und begründeten damit die zweite bedeutende Gruppe des Expressionismus.
Im bann des Todes: Viele Expressionisten begrüßten den ersten Weltkrieg, denn sie hoffen, er werde die verhasste alte Gesellschaft hinwegfegen und etwas Neues schaffen. Aber dann erfahren sie die brutale Realität der Schlachtfelder.
Schutzlos, nackt und deformiert: 1910 malt der Österreicher Egon Schiele diese Frau in obszöner Deutlichkeit - und revolutioniert die Aktmalerei.
Kunst der Extreme: Die Expressionisten wollen schockieren, die Welt wachrütteln. Sie bannen Mörder, Dämonen, Menschen in Angst auf ihre Leinwände. Manche ihrer Bilder verstören noch heute.
"Das Cabinet des Dr. Caligari: 1920 kommt der erste expressionistische Film in die Kinos: eine Sensation. Die grotesk verformten Kulissen und das ausdrucksstarke Spiel von Mimen werden vom breiten Publikum bejubelt.
Das Ende der Ekstase: Als bewusste Abkehr vom Expressionismus entwickeln Maler nach dem Ersten Weltkrieg eine "Neue Sachlichkeit". Ihnen geht es nicht mehr um den Ausdrucl intmister Emotionen, sondern um das scheinbar triviale des Alltags.
Art.-Nr. 840428
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